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Giethoorn

Giethoorn ist ein wunderschönes Dorf in der Region Kop van Overijssel.
Es liegt zwischen Steenwijk und Meppel und hat etwa 2.600 Einwohner. Giethoorn wurde durch seine vielen Brücken, Wasserwege und traditionellen Punterboote bekannt. Aufgrund seines besonderen Charakters wird Giethoorn auch das „Venedig des Nordens“ oder „Holländische Venedig“ genannt. Für Touristen ist Giethoorn ein einzigartiges Reiseziel voller Charme, Ruhe und Sehenswürdigkeiten.

Die Entstehung von Giethoorn

Die vielen Brücken, Wasserwege und Punter in Giethoorn sind eine direkte Folge des Torfabbaus. Als die Zuiderzee überflutete, füllten sich die ausgegrabenen Torfgruben mit Wasser, wodurch die heutigen Seen und Weiher entstanden. Um den Torf zu transportieren, wurden Kanäle und Gräben angelegt. Dadurch stehen viele Häuser in Giethoorn auf kleinen Inseln, die meist nur über Brücken erreichbar sind.

Giethoorn wurde zur ersten Torfkolonie der Niederlande. Sie entstand durch die Flagellanten, eine Gruppe, die sich um das Jahr 1200 in diesem Gebiet niederließ. Während des Torfabbaus fand man zahlreiche Gehörne von Ziegen, weshalb das Dorf ursprünglich Geythorn genannt wurde. Im Laufe der Zeit entwickelte sich dieser Name – durch den lokalen Dialekt – zu Giethoorn. Wir fanden den alten Namen so schön, dass wir unsere Cafeteria danach benannt haben.

Verkehr in Giethoorn

Heute findet der Großteil des Verkehrs in Giethoorn auf dem Wasser statt. Das typische Verkehrsmittel ist ein Elektro-Flüsterboot oder ein traditioneller
Punter, ähnlich wie die Boote im italienischen Venedig. Ein traditioneller Punter besteht aus Eichenholz und wird mit einer Punterstange – einem langen Holzstab – fortbewegt. Früher war der Punter das einfachste Transportmittel für Heu und Vieh.

Entlang der bekannten Dorfgracht verläuft ein Fahrrad- und Wanderweg. Im alten Teil des Dorfes sind Autos nicht erlaubt, was die ruhige und authentische Atmosphäre von Giethoorn bewahrt.

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